Mason
wurde 1929 in Winnipeg,
Manitoba, Kanada geboren. 1951 absolvierte er
die Kunstschule an der University of Manitoba. Seine
Liebe zur Natur drängte ihn immer wieder in die
Wildnis, wozu ihm der
Canadier eine wichtige Ausrüstung wurde, dem er
zeitlebens große Aufmerksamkeit zuwandte. Dabei
entwickelte und verfeinerte er verschiedene
Paddelschläge und Fahrtechniken, besonders für
herausfordernde Wildwasserpassagen. Die Faszination
des Kanusports und der Wildnis machte Bill Mason mit
mehreren Filmen einem breiten Publikum zugängig.
Als Schriftsteller und Filmemacher
produzierte Mason mehrere Werke mit
hoher Qualität. Mit seiner Familie
erstellte er eine Serie von
Schulungsfilmen, die ihm den Titel
eines „Schutzpatrons der Kanufahrer“
bzw. „Paddel-Papst“ einbrachte und
seit den 70er Jahren Generationen
von Kanufahrern prägte. Sein Buch
und seine Filme über Paddeltechnik
machten ihn auch in Europa berühmt.
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Bücher :
- Path of the Paddle, über die Technik des Kanufahrens (ins Deutsche übersetzt von Elmar Engel und Arno Gatz).
- Song of the Paddle, über Kanu-Reisen in der Wildnis
- Canoescapes, eine Zusammenstellung von Texten und Gemälden von Bill Mason
Filme :
- The Voyageurs (1964)
- Paddle to the Sea (1966) (Nominiert als bester Kurzfilm für die Academy Awards 1968)
- The Rise and Fall of the Great Lakes (1968)
- Death of a Legend (1971) (Dokumentation über die Gefährdung der Wölfe)
- Cry of the Wild (1972)
- Goldwood (1974)
- Wolf Pack (1974)
- Face of the Earth (1975)
- Path of the Paddle (1977) (Filmserie über Paddeltechnik)
- Song of the Paddle (1978) (Kanu Wildnisfahrt der Mason Familie)
- Coming Back Alive (1980)
- Pukaskwa National Park (1983)
- The Land that Devours Ships (1984)
- Waterwalker (1984) (Film in Spielfilmlänge über Bill Masons Fahrt auf dem Lake Superior)
Bill Mason erhielt
mehrere Ehrungen,
einschliesslich der
Darstellung auf
Kanadischen
Briefmarken 1998.
Eine Ehrung durch
die Bevölkerung
stellt die
inoffizielle aber
weit verbreitete
Bezeichnung einer
Felsspitze in den 96
m hohen
Virginia-Fällen des
Nahanni im
Nahanni-Nationalpark
als „Mason’s Rock“
dar. Verschiedene
Canadier, die auf
der Form des
Chestnut
Prospector von
1910 aufbauen,
tragen als Serie
oder als
Sondermodell seinen
Namen. Sein
Lieblingsboot, ein
Canvas(Leinen)-bespannter
Prospector aus Holz,
ist heute im
Kanadischen
Kanu-Museum in
Peterborough,
Ontario,
ausgestellt.
Bill Mason starb 1988 an Krebs.
Seine Frau Joyce und seine Kinder Paul und Becky führten sein Lebenswerk weiter.